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Ansprechpartner im dvv international in Bonn:
Uwe Gartenschlaeger
E-Mail: gartenschlaeger@dvv-international.de
Dreh- und Angelpunkt einer effizienten armutsorientierten Jugend- und Erwachsenenbildung sind Qualität und Kapazitäten des fachlichen Personals und ihrer Institutionen. Programme non-formaler Bildung verdanken ihre Erfolge vielerorts vor allem dem Enthusiasmus und der Motivation ihrer Protagonist/innen, denn EB-Praktiker/innen selbst sind oft nur unzureichend ausgebildet, verfügen über keine formalen Qualifikationen und beziehen ihre Lehrbefähigung zumeist aus Erfahrungen im formalen Bildungsbereich, etwa als Lehrer/innen, Dozent/innen oder Schulleiter/innen. Sie sind zudem chronisch unterbezahlt, meist nur nebenamtlich, teils sogar ehrenamtlich tätig und arbeiten unter prekären Bedingungen. Sie verfügen dementsprechend über keine oder nur reduzierte Möglichkeiten sich aus- und fortzubilden, erfahren wenig professionelle Begleitung und kaum Unterstützung durch Institutionen und Träger. Dies behindert die Entwicklung einer professionellen Identität und Qualität auf der Ebene nicht nur des Individuums sondern des gesamten Sektors non-formaler Bildung. Außerschulische Bildungsarbeit jedoch erfordert gerade eigene Ansätze, Konzepte und Methoden.
Dem Schwachpunkt mangelnder Aus- und Fortbildungschancen für EB-Fachpersonal und der Professionalisierung von Fach- und Führungskräften von der Basisarbeit bis zum nationalen Politikniveau widmen alle Vorhaben von dvv international besondere Aufmerksamkeit. Umgesetzt im Kontext von Länder- und ausgewählten Regionalprogrammen sind entsprechende Maßnahmen auf die jeweilige nationale Ebene begrenzt. Darüber hinaus reichende Initiativen - auf regionaler oder internationaler Ebene, in Form von Nord-Süd- oder Süd-Süd-Maßnahmen - sind in der regulären Projektarbeit nur sehr eingeschränkt möglich.
Das Projekt Aus- und Fortbildung von Erwachsenenbildner/innen (A+F) ist daher gezielt als länderübergreifendes Sektorvorhaben konzipiert. Es bezieht Länder des afrikanischen, asiatisch-pazifischen und lateinamerikanischen Raums ebenso wie Transformationsländer im asiatischen und europäischen Bereich ein und leistet für unsere Vorhaben in den einzelnen Ländern projektverstärkende und -übergreifende Beiträge. Diese sind stets regional bzw. international ausgerichtet und unterstützen unsere Projektarbeit in den verschiedenen Ländern und Regionen auf allen drei Projektzielebenen: Aus- und Fortbildung, Trägerstrukturförderung und in der Lobbyarbeit.
Wesentliche Instrumente des Projektes sind: