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DVV » Länderprojekte » Afrika

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Unser Engagement in Afrika

Ansprechpartner im dvv international in Bonn:
Henner Hildebrand
E-mail: hildebrand@dvv-international.de

Unser Engagement in Afrika

Niedrige Alphabetisierungsraten und die wachsende Zahl von arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen stellen in den meisten Ländern Afrikas noch immer eine große entwicklungs- und bildungspolitische Herausforderung für die Regierungen und Zivilgesellschaften dar. Angemessene, breitenwirksame Bildungs- und Ausbildungsprogramme müssen durch komplementär arbeitende nichtstaatliche Träger und staatliche Behörden dauerhaft entwickelt und bildungspolitisch gesichert werden.

Unsere Projekte in Afrika haben das Ziel, Qualität, Relevanz und Angebotsvielfalt von Bildungsmaßnahmen für Jugendliche und Erwachsene im Rahmen der Systementwicklung der Erwachsenenbildung zu verbessern.

Die Vorhaben von dvv international in Afrika werden über Regionalbüros und über Länderbüros gesteuert. Das Regionalbüro in Bamako / Mali ist zuständig für die Projektländer Mali, Guinea und Marokko. In Addis Abeba werden die Vorhaben in Äthiopien und Uganda betreut. Für das Südliche Afrika ist bis Ende 2010 Kapstadt der Standort des Regionalbüros. Projektländer in dieser Region sind Südafrika, Mosambik, Madagaskar und Angola.

Quer durch die Projektländer werden die entwicklungsorientierten Erwachsenenbildungsaktivitäten als non-formale Grundbildung organisiert. Diese umfasst generell den Schwerpunkt der Alphabetisierung unter Einbeziehung weiterer relevanter Themen wie Umweltbildung und Ressourcenschutz, Gesundheitsbildung und HIV/AIDS-Aufklärung, staatsbürgerliche Informationen sowie die Stärkung der Selbsthilfeorganisationen der Lernenden. Dabei werden innovative Ansätze einer funktionalen Alphabetisierung wie REFLECT bevorzugt.

Neuere Ansätze beschäftigungswirksamer Erwachsenenbildung verknüpfen die Alphabetisierung nachfrage- bzw. marktorientiert mit non-formaler und beruflicher Bildung und darauf aufbauenden Elementen der Klein(st)gewerbeförderung.

Um die Arbeitskapazitäten der nichtstaatlichen Träger zu verbessern, muss ihre Organisationsentwicklung durch Professionalisierung ihrer Fachkräfte unterstützt werden. Dem Schwachpunkt mangelnder Aus- und Fortbildungschancen für EB-Personal von der Basisarbeit bis zum nationalen Politikniveau widmen alle Vorhaben von dvv international besondere Aufmerksamkeit.

Weitere gemeinsame Merkmalen aller Ländervorhaben sind:

  • mit Partnern erstellte Situationsanalysen oder Länderkonzepte zur Dokumentation der Ausgangsposition im jeweiligen Projektland und zur Wahl einer abgestimmten Strategie von dvv international
  • die Bedeutung von Monitoring der Leistungen und Wirkungen als integraler Bestandteil der Planung und Umsetzung
  • regelmäßige Dialogveranstaltungen mit den Partnern zu den bisherigen Ergebnissen und Erkenntnissen sowie Entscheidungen für die weitere Projektplanung
  • die Entwicklung einer Lernkultur in den Projekten durch Dokumentation erfolgreicher Praktiken und Wirkungsanalysen
  • externe Evaluierungen für einzelne Arbeitsfelder und zur Überprüfung der Projektzielerreichung sind wichtige Instrumente des institutionellen Lernens für dvv international und die Partner
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